110. Internationaler Frauentag: Vorkämpferinnen für Frauenrechte
Am 19. März 1911 fand in Wien der erste Internationale Frauentag statt – die Einführung des Frauenwahlrechts war die zentrale Forderung der rund 20.000 Demonstrantinnen.
Beim Marsch über den Ring zum Rathaus wurden aber auch die vielen unzumutbaren Arbeits- und Lebensbedingungen angeprangert: „Für gleiche Leistung gleiche Zahlung“ stand bereits damals auf den zahlreichen Transparenten und Schildern zu lesen.
„Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann, weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann.
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch, wollen wir mehr. Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.“
(Aus dem Lied „Brot & Rosen“, 1912)
Gesellschaftliche Balance und Chancengleichheit sind auch weiterhin die Herausforderungen von heute und morgen.
ES GIBT NOCH IMMER VIEL ZU TUN!
NULL Akzeptanz für RÜCKFALL in „antike Rollenbilder“
Frauen stärken und fördern - auch in Zeiten der Pandemie!
Gleichberechtigung – Fairness auch in Zeiten der Pandemie!
Bereits seit 70Jahren engagieren sich die Gewerkschaftsfrauen (ÖGB-Frauen) über alle Fraktionen und Fachgewerkschaften hinweg, für die Interessen der erwerbstätigen Frauen.
Hofrat Gerhard Scheucher übergibt den Vorsitz der Interessensvertretung für rund 6.000 Bedienstete der Gerichte und Staatsanwaltschaften im Bundesgebiet.
Beim 19. ÖGB-Bundeskongress im Juni 2018 zeigte sich ein Paradigmenwechsel: Endlich sind wir Frauen wahrnehmbar vertreten und rücken ins Zentrum des Geschehens.
Aus gegebenen Anlass machen wir darauf aufmerksam, dass es betreffend Wochengeldbezug für Vertragsbedienstete im Zusammenhang mit Überstunden eine interessante OGH-Entscheidung gibt.
Der Einkommensbericht des Bundes zeigt die Einkommensdifferenzen = Gender Pay Gap zwischen Frauen und Männern auf. Dieser ist für 2018 auf den historisch niedrigsten Wert von 10,3% (2017: 11%) gesunken.